Laufen

Schleichend wie eine Schnecke bin ich wieder angefangen mit meinem Lauftraining. 

Keinem hab ich es erzählt. Die Angst vor Verletzungen ist groß. Nur ohne Laufen geht es mir nicht gut. Beim Laufen lass ich alles hinter mir und komm ganz bei mir an. 

Auch wenn es noch langsam ist und nicht so geschmeidig wie früher. Heute habe ich das erste Mal wieder 5 km geschafft. 

Ein guter Start in den Tag. 

Der Himmel über mir

Nach einer intensiven Arbeitswoche mit viel auf und ab, lieg ich im Garten und sehe in den Sommerhimmel. 

Die Mühsahl des Alltags segelt mit den Wolken davon. Das was mich beschwert und in die Tiefen meines Denkens zieht. 

Leichtigkeit macht sich breit in meinem Herzen und meiner Seele. 

Wie gut ist es hier zu liegen in de Himmel zu schauen und alles ziehen zu lassen. 

Gar nicht Weihnachten 

Öfters bin ich auf dem Friedhof. In der Stille die Trauer aushalten. 

Atmen. 

Beobachten. Wahrnehmen. 

Sonne, Wolken andere Menschen, die Vögel, die ganz zutraulich umher hüpfen, die Bienen und Hummeln in der großen Vielfalt der Blüten. 

Die selbstgemalten Bilder, die Steine auf den Gräbern, die Wildnis die kommt, wenn der Mensch vergeht. 

Viele Kleinigkeiten stehen oder liegen rum, die mich berühren. 

Doch heute stand plötzlich die heilige Familie da. –  aus einem Betonpfosten am Arbeiterhäuschen. 

Seltsam tief hat sie mich berührt die kleine Familie, wie sie da so stand. Marie die über den Friedhof schaut und nicht auf ihr Kind. 

Stille.